Kanone der Burg St.Vith aus dem 14./15. Jh. wiederentdeckt

(Lorenz Paasch) – Im 14. Jh. wurden die Burg und die Ringmauer der Stadt St.Vith errichtet und St. Vith damit zur nördlichsten befestigten Stadt der Grafschaft Luxemburg ausgebaut. Zu ihrer Verteidigung wurde sie mit den damals erst erfundenen Kanonen bestückt.

Lorenz Paasch im Museum „Dräj Eechelen“

Lorenz Paasch hat die St.Vither Kanone im Luxemburger Museum „Dräj Pechelen“ wiederentdeckt.

1689 wurde die Stadt von Truppen Ludwig XIV. eingenommen und die Burg und die Ringmauer vollständig zerstört. 1820 fand der damalige Eigentümer des Geländes „An der Burg“, der Gerbereibesitzer Joseph Buschmann, eine dieser Kanonen beim Abräumen von Schutt. 1875 – in der Zwischenzeit war das Gelände in den Besitz der Familie Von Monschaw übergegangen – wurde diese Kanone von Dr. Anton HECKING in seiner „Geschichte der Stadt und Herrschaft St. Vith“noch ausführlich beschrieben. Danach verlor sich die Spur über ihren Verbleib. Allgemein wurde angenommen, dass sie spätestens bei der Bombardierung der Stadt Weihnachten 1944 zerstört wurde. Nun wurde sie von unserem Mitglied Lorenz Paasch in einem Museum der Stadt Luxemburg wiederentdeckt.


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