Notizen in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge:

10.Februar 2021

Der Erlass der Regierung der DG zur vorläufigen Unterschutzstellung des Areals „An der Burg“ erscheint im Belgischen Staatsblatt und wird damit auch Drittpersonen gegenüber wirksam

01. Februar 2021

Die vom Stadtrat eingesetzte Arbeitsgruppe BURG tagt zum ersten Mal unter Vorsitz von Roland GILSON, des für Raumordnung zuständigen Schöffen der Stadt St. Vith.

29. Januar 2021

Öffentliches Untersuchungsverfahren zur vorläufigen Unterschutzstellung eingeleitet mit Veröffentlichung der Bekanntmachung im Grenz-Echo und auf der Webseite der Stadt St. Vith. Jede(r) Bürger*in kann seine/ihre Einsprüche/Anmerkungen/Zustimmung während 14 Tage schriftlich an das Gemeindekollegium der Stadt St. Vith richten.

27. Januar 2021

Der Stadtrat tagt und stellt einstimmig die Weichen für die vorläufige und die endgültige Unterschutzstellung der archäologischen Stätte „An der Burg“ – Beschluss zur Bildung einer „Arbeitsgruppe BURG“ aus Vertretern der im Rat vertretenen Fraktionen und drei Vertretern der BIBURG unter Vorsitz des für Raumordnung zuständigen Schöffen Roland GILSON.

14. Januar 2021

Regierung der DG verabschiedet einen neuen, korrigierten Erlass (Adressenkorrektur aus formalen Gründen) zur vorläufigen Unterschutzstellung des Areals „An der Burg“ als archäologische Stätte. Ausgangsdatum für die Berechnung der im Denkmalschutzdekret festgelegten Fristen.

23. Dezember 2020:
AREAL “AN DER BURG” ALS ARCHÄOLOGISCHE STÄTTE VORLÄUFIG UNTER SCHUTZ GESTELLT
Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft verabschiedet in ihrer heutigen Sitzung per Erlass die Unterschutzstellung des Areals für die maximal mögliche Dauer von einem Jahr. Auf der Parzelle darf während dieser Zeit weder gebaut noch Erdarbeiten (Sanierung) durchgeführt werden. Unsere Forderungen und Erwartungen an die Regierung wurden also bis hierhin voll und ganz erfüllt.

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14. Dezember 2020:
KGL. DENKMALSCHUTZKOMMISSION SPRICHT IN IHREM BERICHT VON “EINEM KULTURDENKMAL VON BESONDEREM RANG FÜR DIE GESAMTE REGION’
Das Gutachten der KDLK liegt nun vor, zum vollständigen Bericht >

10. Dezember 2020:
DENKMALSCHUTZKOMMISSION BESUCHTE AREAL AN DER BURG
Wie wir erfahren konnten, besichtigte die Kgl. Denkmalschutzkommission die Ausgrabungsstätte und war sehr beeindruckt von den bisherigen Funden.

2. Dezember 2020:
3.212 UNTERSCHRIFTEN ZUR REGIERUNG NACH EUPEN
Unsere Delegation überreichte Ministerpräsident Oliver Paasch und Kulturministerin Isabelle Weykmans ein Paket mit den Namen von genau 3.212 Bürger*innen, die die Petition der BI-BURG an die Regierung unterstützen, um die bereits freigelegten und weiter noch freizulegenden Mauern der mittelalterlichen Burg von St. Vith zunächst vorläufig und sodann endgültig unter Denkmalschutz zu stellen.

Uns wurde bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen zugesichert, dass der für Mitte Dezember in Aussicht gestellte Bericht des Ausgrabungsleiters Dr. W. Messerschmidt über die im Oktober-November durchgeführten Grabungen vorliege, folglich der Erlass zur vorläufigen Unterschutzstellung bei der DG in die Wege geleitet werde. Mehr >

20. November 2020:
ERFOLGREICHE PETITION: 2.822 UNTERSCHRIFTEN IM RATHAUS ÜBERGEBEN
Am Freitagabend übergab eine Delegation unserer Bürgerinitiative einen ersten beachtlichen Teil der inzwischen eingegangenen Unterschriften unserer Aktion “Rettet die Burg” an die Vertreter des Gemeindekollegiums. Eine anschauliche Verpackung des Kartons sorgte für viel Gesprächsstoff beim anschließenden gemeinsamen Austausch. Mehr >

14. November 2020:
NEUE DROHNENAUFNAHMEN
Unser ehrenamtlich tätiger Michael Leufgen hat am Samstag neue Luftaufnahmen mit seiner Drohne erstellt. Nachdem die zwanzig Tage Ausgrabungen im Oktober-November beendet sind, wollten wir den aktuellen Stand der Baustelle noch einmal im Bild festhalten. Dabei sind beeindruckende Ansichten mit der Pfarrkirche und ihrer Umgebung entstanden, die verdeutlichen, dass diese wertvollen Zeugnisse der Vergangenheit als Allgemeingut angesehen werden müssen und niemals für einen privaten Wohnkomplex überbaut werden dürfen.

13. November 2020:
LETZTER ARBEITSTAG AUF DEM GRABUNGSAREAL
“Wir kommen wieder”, meinten alle beteiligten Grabungsmitarbeiter beim Souvenir-Fotoshooting und  sind der Überzeugung, bald wieder vor Ort für weitere Ausgrabungen zur Verfügung zu stehen. Keine(r) kann sich vorstellen, dass die wertvollen mittelalterlichen Funde (viele davon wahrscheinlich noch unter dem verbleibenden Erdreich versteckt) eines Tages zugeschüttet werden und einem 33-Wohnungen-Komplex Platz machen sollen.
Das Resultat unter Leitung des Archäologe und Grabungsleiters Dr. Messerschmidt ist einfach sensationell und übertrifft all Erwartungen, wie unsere Bilddokumentation bereits zeigt; umso gespannter sind wir auf die wissenschaftliche Auswertung der Funde, die Dr. Messerschmidt und seine Equipe nun in den kommenden Wochen vornehmen und in einem ausführlichen Bericht dokumentieren werden. Sobald dieser vorliegt, werden wir darüber berichten.

10. November 2020:
IM BRF-VIDEOBEITRAG von Raffaela Schaus (https://brf.be/regional/1430270/) berichten der stellvertretende Grabungsleiter M. Müller und der ZVS-Ehrenvorsitzende K-D. Klauser von großartigen Funden auf einer so kleinen Fläche: Stadtbefestigungsmauer, zwei Rundtürme, Wassergraben, etc. aus dem Spätmittelalter. Sie sind der festen Überzeugung, dass voraussichtlich noch mehr ans Tageslicht kommen wird und können sich angesichts der Ausmaße nicht vorstellen, „diese Funde in Privatbauten zu integrieren!“.

7. November 2020:
BÜRGERINITIATIVE GEHT ONLINE. Unser Webauftritt ist ab sofort unter der Domain www.bi-burg.be im WorldWideWeb präsent. Mit dieser Site haben wir eine Plattform geschaffen, auf der alle Informationen zusammenfließen und für Jedermann/frau zugänglich sind.
Danke, dass Sie uns bis hierhin gefunden haben. Bleiben Sie uns treu, wir halten Sie auf dem Laufenden.

5. November 2020:
GRENZECHO BERICHTET: EIFFAGE (Bauherr) will Funde in Neubau integrieren
Arno Colaris schreibt in seinem Beitrag von der Absicht des Immobilienentwicklers Eiffage Development, die bemerkenswerten archäologischen Funde in sein Wohnungsbauprojekt integrieren zu wollen..

29. Oktober 2020:
ANTRAG AUF BILDUNG EINER STÄDTISCHEN ARBEITSGRUPPE MT BETEILIGUNG DER BI
Lorenz Paasch hinterlegt im Auftrag der BI-BURG an die Stadt den schriftlichen Antrag, Vertreter unserer BI in einer zu schaffenden Arbeitsgruppe im Sinne der angestrebten Bürgerbeteiligung einzubeziehen.

19. Oktober 2020:
ERNEUTE AUSGRABUNGEN planmäßig gestartet. Wie vorgesehen sind die Ausgrabungen zur Freilegung der Überreste der mittelalterlichen Burg gestartet, die im Juni bei Arbeiten auf dem Gelände entdeckt wurden. Vier Wochen sind für die Ausgrabungen veranschlagt, die im Auftrag der Deutschsprachigen Gemeinschaft durch das Fachunternehmen für Archäologie und Denkmalpflege Goldschmidt aus Düren ausgeführt werden.

11. Oktober 2020:
BRF-MUNDARTSENDUNG mit Aufruf zur UnterschriftenaktionAm Sonntag standen Anny Mathey, Lorenz Paasch und Klaus-Dieter Klauser bei Pascal Gangolf in der beliebten BRF-Mundartsendung Rede und Antwort und warben für weitere Zustimmung bei der regionalen Bevölkerung für unser Anliegen.
Zum „Nachören“: https://2.brf.be/sendungen/mundart/1046796/

9. Oktober 2020:
STADTRATSMITGLIEDER erhalten Post von uns.Ein Brief mit ausführlicher und notweniger Hintergrundinformation geht bis zum Wochenende an alle Ratsmitglieder der Stadgemeinde, zwecks Sensibilisierung in Richtung einer Kommissionssitzung, die am 13. 10. stattfinden soll und bei der die Frage der Unterschutzstellung gemäß unserer Petition zur Debatte steht.

6. Oktober 2020:
FÖRDERGEMEINSCHAFT unterstützt unsere Petiton. In seiner Generalversammlung empfiehlt die FG ihren Mitgliedern Plakate und Unterschriftenformulare in den Geschäften auszulegen und für unsere Initiative zu werben. Bis Ende Monat Oktober läuft diese Aktion in ca. 80 St.Vither Geschäften. Vielen Dank.

1. Oktober 2020:
ZVS – Kgl. Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ verteilt mit seiner Monatszeitschrift einen Aufruf zur Unterstützung unserer Petition. Den 2.000 Exemplaren liegt ein Formular für Unterschrifteneintragungen bei. Mit dieser Aktion erreichen wir vor allen Dingen die Zielgruppe der Geschichtsfreunde bis weit über die Grenzen unserer Stadtgemeinde hinaus.

Auch einige der ZVS-Mitglieder aus der Partnerstadt Kerpen werden die Petition im dortigen Stadtarchiv auslegen und tüchtig Werbung machen. Vielen Dank.

17. September 2020:
BI-BURG startet unter dem Titel „Rettet die Burg St.Vith!“ ihre Online-Petition und lädt mit diesem Aufruf nicht nur die Bevölkerung der Stadtgemeinde, sondern auch die der umliegenden Ortschaften und an alle Freunde der Stadt zur Unterstützung ein.

15. September 2020:
Elf Vertreter der Bürgerinitiative überreichen Bürgermeister Herbert Grommes und Schöffe Roland Gilson bei einem Treffen im Rathaus einen schriftlichen Antrag mit dem Ersuchen an das Gemeindekollegium, der Regierung der DG (entsprechend dem Denkmalschutzdekret vom 23. Juni 2008) die Unterschutzstellung des archäologisch bedeutenden Areals „An der Burg“ offiziell vorzuschlagen, verbunden mit einem Bauverbot. Außerdem ersuchte sie das Kollegium, eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Kollegiums und des Stadtrates sowie Vertretern der BI-BURG zu bilden, die den Prozess der Unterschutzstellung begleiten und vorantreiben solle.

13. September 2020:
Viel Interesse für die Ausgrabungen am Tag des offenen Denkmals. Erste Unterschriftensammlung für eine zweite Petition an Stadt und Deutschsprachige Gemeinschaft.

10. September 2020:
Enthüllung einer Infotafel auf dem Ausgrabungsgelände und Vorstellung des ersten Faltblattes.
Vor Ort lässt sich die Ausgrabungsstätte nur bedingt einsehen. Eine große Schautafel veranschaulicht die aktuelle Situation und informiert über dies Absichten der Bürgerinitiative.

8. September 2020:
Ministerin Isabel Weykmans bestätigt bei einem Treffen mit BI-Vertretern, dass die von der Regierung beschlossenen umfassenden Ausgrabungen im Oktober/November durchgeführt werden sollen. Die Frage nach einer Unterschutzstellung läßt sie offen in Erwartung eines eventuellen Antrages seitens der Stadt St. Vith.

15. Juli 2020:
Ostbelgische Presse berichtet ausführlich über „Funde als Glückfall für St.Vith“.

13. Juli 2020:
Erste Pressekonferenz der Bürgerinitiative, bei der die Ziele der BIBURG und die weiteren Aktionen erläutert werden.

10. Juli 2020:
Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft antwortet auf die Petition der Bürgerinitiative: die Regierung hat beschlossen,„eine umfassende Ausgrabung und eine umfassende Dokumentierung der Funde vornehmen zu lassen“

4. Juli 2020:
Erste Petition der neu gegründeten „Bürgerinitiative „Schutz und Erhalt des archäologischen Erbes der Stadt St. Vith“

15. 06.– 17.06.2020:
Sondierungsgrabungen auf dem Gelände „An der Burg“ unter Leitung von Dr. Messerschmidt auf Initiative und im Auftrag des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Fachbereich Kultur und Jugend mit abschließendem Bericht von Dr. Messerschmidt, der den archäologischen Wert des Areals belegt.