TAGEBUCH: BI-Initiativen seit Juni 2020

Notizen in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge:

2. Juni 2021:

Videobeitrag im WDR
Im Rahmen der Sendung „Lokalzeit aus Aachen“ hat der WDR am 2. Juni 2021 einen  Videobeitrag unter dem Titel „Alte Burg in St.Vith freigelegt“ über die Ausgrabungsstätte der ehemaligen Burg in St.Vith ausgestrahlt.


6. Mai 2021:

Definitive Unterschutzstellung bestätigt
Die definitive Unterschutzstellung des Areals „An der Burg“ wurde durch einen Erlass der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft bestätigt – es handelt sich um einen Prinzipbeschluss zum Erwerb der unter Schutz gestellten Parzelle durch die Gemeinschaft zwecks Überführung in das öffentliche Eigentum.


16 – 18. April 2021:

Dr. Zeune untersucht die Burgruinen
Burgenforscher Dr. Joachim Zeune weilt in St. Vith und untersucht die Burgruinen im Hinblick auf die Ausarbeitung eines Masterplans für deren Inwertsetzung


13. April 2021:
Treffen mit Ministern Paasch und Weykmans
Treffen des Gemeindekollegiums mit Ministerpräsident Oliver PAASCH und Ministerin Isabelle WEYKMANS zwecks Erörterung der weiteren Vorgehensweise zur Inwertsetzung des archäologischen Areals.


31. März 2021:
„Kleiner Masterplan“ genehmigt
Der Stadtrat genehmigt in seiner Sitzung vom 31. März einstimmig die Auftragsbedingungen und die Vergabeart zur Ausarbeitung eines „Kleinen Masterplans“ zur Inwertsetzung der archäologischen Funde auf dem Gelände „An der Burg“.


20. März 2021
Wissenschaftliches Symposium
Am 25. März findet ein wissenschaftliches Symposium auf Einladung von Prof. Dr. Andreas Fickers (Luxembourg Centre for Contemporary an Digital History C²DH). Zu der online Veranstaltung können sich Interessenten gratis anmelden.
> Interview mit Prof. Dr. Andreas Fickers
> Das Symposium als Video Aufzeichnung


16. März 2021:
Stellungnahme des Gemeindekollegiums
Heute ist die Stellungnahme des Gemeindekollegiums, die im Rahmen der Prozedur zur endgültigen Unterschutzstellung zwingend erforderlich ist, an die Deutschsprachige Gemeinschaft gegangen.


09. März 2021:
Gemeindekollegium verabschiedet seine Stellungnahme
Das Gemeindekollegium der Stadt St. Vith verabschiedet seine Stellungnahme zur Frage der endgültigen Unterschutzstellung der archäologischen Stätte An der Burg. Es befürwortet darin u.a. einstimmig die endgültige Unterschutzstellung des archäologischen Areals „An der Burg“ durch die Regierung der DG.


02. März 2021:
Arbeitsgruppe BURG heißt eine Beschlussvorlage gut
Die städtische Arbeitsgruppe BURG heißt eine Beschlussvorlage der BIBURG zur Stellungnahme des Gemeindekollegiums zur Frage der definitiven Unterschutzstellung des Areals ´An der Burg´ gut.


15. Februar 2021:
Dr. Zeune unterbreitet Kostenangebot
Das Büro für Burgenforschung Dr. Joachim Zeune unterbreitet der Stadt St. Vith ein Kostenangebot für die Erstellung eines Masterplans zur Sanierung und zur Inwertsetzung des archäologischen Areals „An der Burg“ mit einer Wertung der bisherigen Funde“.


13. Februar 2021 :
Burgbegehung mit Dr. Zeune
Dr. Joachim Zeune, einer der bekanntesten Burgenforscher Deutschlands hat auf Einladung des Gemeindekollegiums und durch die Vermittlung der BI-BURG und des ZVS die Ausgrabungsstätte mit der Arbeitsgruppe begangen.
> Hier geht’s zum Grenzecho-Artikel (PDF Version)


10. Februar 2021
Erlass erscheint im Staatsblatt
Der Erlass der Regierung der DG zur vorläufigen Unterschutzstellung des Areals „An der Burg“ erscheint im Belgischen Staatsblatt und wird damit auch Drittpersonen gegenüber wirksam.


01. Februar 2021
Erste Tagung der Arbeitsgruppe
Die vom Stadtrat eingesetzte Arbeitsgruppe “Burg” tagt zum ersten Mal unter Vorsitz von Roland Gilson, des für Raumordnung zuständigen Schöffen der Stadt St.Vith.


29. Januar 2021
Öffentliches Untersuchungsverfahren eingeleitet
Ein öffentliches Untersuchungsverfahren zur vorläufigen Unterschutzstellung wurde eingeleitet. Die Bekanntmachung wurde in der Tageszeitung Grenz-Echo und auf der Webseite der Stadt St. Vith veröffentlicht. Jede(r) Bürger*in kann seine/ihre Einsprüche/Anmerkungen/Zustimmung während 14 Tagen schriftlich an das Gemeindekollegium der Stadt St.Vith richten.


27. Januar 2021
Stadtradt bestätigt Unterschutzstellung
Der Stadtrat tagt und stellt einstimmig die Weichen für die vorläufige und die endgültige Unterschutzstellung der archäologischen Stätte „An der Burg“ – Beschluss zur Bildung einer „Arbeitsgruppe BURG“ aus Vertretern der im Rat vertretenen Fraktionen und drei Vertretern der BIBURG unter Vorsitz des für Raumordnung zuständigen Schöffen Roland GILSON.


23. Dezember 2020:
Areal “An der Burg” vorläufig unter Schutz gestellt
Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft verabschiedet in ihrer heutigen Sitzung per Erlass die Unterschutzstellung des Areals für die maximal mögliche Dauer von einem Jahr. Auf der Parzelle darf während dieser Zeit weder gebaut noch Erdarbeiten (Sanierung) durchgeführt werden. Unsere Forderungen und Erwartungen an die Regierung wurden also bis hierhin voll und ganz erfüllt.


14. Dezember 2020:
Gutachten der Denkmalschutzkommission vorgelegt
Die Königliche Denkmalschutzkommission spricht in ihrem Bericht von einem “Kulturdenkmal von besonderem Rang für die gesamte Region”.
Das Gutachten der KDLK liegt nun vor.


10. Dezember 2020:
Besuch der Denkmalschutzkommission
Wie wir erfahren konnten, besichtigte die Kgl. Denkmalschutzkommission die Ausgrabungsstätte und war sehr beeindruckt von den bisherigen Funden.


2. Dezember 2020:
Unterschriften wurden im Ministerium überreicht
Die BI-Delegation überreichte Ministerpräsident Oliver Paasch und Kulturministerin Isabelle Weykmans ein Paket mit den Namen von genau 3.212 Bürger*innen, die die Petition der BI-BURG an die Regierung unterstützen, um die bereits freigelegten und weiter noch freizulegenden Mauern der mittelalterlichen Burg von St. Vith zunächst vorläufig und sodann endgültig unter Denkmalschutz zu stellen.

De BI wurde bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen zugesichert, dass der für Mitte Dezember in Aussicht gestellte Bericht des Ausgrabungsleiters Dr. W. Messerschmidt über die im Oktober-November durchgeführten Grabungen vorliege, folglich der Erlass zur vorläufigen Unterschutzstellung bei der DG in die Wege geleitet werde.


20. November 2020:
2.822 Unterschriften im Rathaus übergeben
Am Freitagabend übergab eine Delegation unserer Bürgerinitiative einen ersten beachtlichen Teil der inzwischen eingegangenen Unterschriften unserer Aktion “Rettet die Burg” an die Vertreter des Gemeindekollegiums. Eine anschauliche Verpackung des Kartons sorgte für viel Gesprächsstoff beim anschließenden gemeinsamen Austausch.

> Hier geht’s zum Artikel


14. November 2020:
Neue Drohnenaufnahmen
Unser ehrenamtlich tätiger Michael Leufgen hat am Samstag neue Luftaufnahmen mit seiner Drohne erstellt. Nachdem die zwanzig Tage Ausgrabungen im Oktober-November beendet sind, wollten wir den aktuellen Stand der Baustelle noch einmal im Bild festhalten. Dabei sind beeindruckende Ansichten mit der Pfarrkirche und ihrer Umgebung entstanden, die verdeutlichen, dass diese wertvollen Zeugnisse der Vergangenheit als Allgemeingut angesehen werden müssen und niemals für einen privaten Wohnkomplex überbaut werden dürfen.

> Hier geht’s zu den Luftaufnahmen


13. November 2020:
Letzter Arbeitstag auf dem Grabungsareal
“Wir kommen wieder”, meinten alle beteiligten Grabungsmitarbeiter beim Souvenir-Fotoshooting. Alle Beteiligten sind der Überzeugung, bald wieder vor Ort für weitere Ausgrabungen zur Verfügung zu stehen. Keine(r) kann sich vorstellen, dass die wertvollen mittelalterlichen Funde (viele davon wahrscheinlich noch unter dem verbleibenden Erdreich versteckt) eines Tages zugeschüttet werden und einem 33-Wohnungen-Komplex Platz machen sollen.

Das Resultat unter Leitung des Archäologe und Grabungsleiters Dr. Messerschmidt ist einfach sensationell und übertrifft all Erwartungen, wie unsere Bilddokumentation bereits zeigt; umso gespannter sind wir auf die wissenschaftliche Auswertung der Funde, die Dr. Messerschmidt und seine Equipe nun in den kommenden Wochen vornehmen und in einem ausführlichen Bericht dokumentieren werden. Sobald dieser vorliegt, werden wir darüber berichten.


10. November 2020:
BRF Videobeitrag zur Burg
In einem BRF-Videobeitrag von Raffaela Schaus berichten der stellvertretende Grabungsleiter M. Müller und der ZVS-Ehrenvorsitzende K-D. Klauser von großartigen Funden auf einer so kleinen Fläche: Stadtbefestigungsmauer, zwei Rundtürme, Wassergraben, etc. aus dem Spätmittelalter. Sie sind der festen Überzeugung, dass voraussichtlich noch mehr ans Tageslicht kommen wird und können sich angesichts der Ausmaße nicht vorstellen, „diese Funde in Privatbauten zu integrieren!“.
> Hier geht’s zum Videobeitrag


7. November 2020:
Webseite der Bürgerinitiative geht online
Unser Webauftritt ist ab sofort unter der Domain www.bi-burg.be im WorldWideWeb präsent. Mit dieser Site haben wir eine Plattform geschaffen, auf der alle Informationen zusammenfließen und für Jedermann/frau zugänglich sind.
Danke, dass Sie uns bis hierhin gefunden haben. Bleiben Sie uns treu, wir halten Sie auf dem Laufenden.


5. November 2020:
Pressebericht: Eiffage (Bauherr) will Funde in Neubau integrieren
Grenzecho-Journalist Arno Colaris schreibt in seinem Beitrag von der Absicht des Immobilienentwicklers Eiffage Development, die bemerkenswerten archäologischen Funde in sein Wohnungsbauprojekt integrieren zu wollen.


29. Oktober 2020:
Antrag auf Bildung einer städtischen Arbeitsgruppe
Lorenz Paasch hinterlegt im Auftrag der BI-BURG an die Stadt den schriftlichen Antrag, Vertreter unserer BI in einer zu schaffenden Arbeitsgruppe im Sinne der angestrebten Bürgerbeteiligung einzubeziehen.


19. Oktober 2020:
Weitere Ausgrabungen planmäßig gestartet.
Wie vorgesehen sind die Ausgrabungen zur Freilegung der Überreste der mittelalterlichen Burg gestartet, die im Juni bei Arbeiten auf dem Gelände entdeckt wurden. Vier Wochen sind für die Ausgrabungen veranschlagt, die im Auftrag der Deutschsprachigen Gemeinschaft durch das Fachunternehmen für Archäologie und Denkmalpflege Goldschmidt aus Düren ausgeführt werden.


11. Oktober 2020:
BRF Mundartsendung unterstützt Petition
Am Sonntag standen Anny Mathey, Lorenz Paasch und Klaus-Dieter Klauser bei Pascal Gangolf in der beliebten BRF-Mundartsendung Rede und Antwort und warben für weitere Zustimmung bei der regionalen Bevölkerung für unser Anliegen.
Zum „Nachören“: https://2.brf.be/sendungen/mundart/1046796/


9. Oktober 2020:
Post an die Stadtradsmitglieder
Ein Brief mit ausführlicher und notweniger Hintergrundinformation geht bis zum Wochenende an alle Ratsmitglieder der Stadgemeinde, zwecks Sensibilisierung in Richtung einer Kommissionssitzung, die am 13. 10. stattfinden soll und bei der die Frage der Unterschutzstellung gemäß unserer Petition zur Debatte steht.


6. Oktober 2020:
Fördergemeinschaft unterstützt Petiton
In seiner Generalversammlung empfiehlt die FG ihren Mitgliedern Plakate und Unterschriftenformulare in den Geschäften auszulegen und für unsere Initiative zu werben. Bis Ende Monat Oktober läuft diese Aktion in ca. 80 St.Vither Geschäften.


1. Oktober 2020:
Aufruf des ZVS
Der Kgl. Geschichts- und Museumsverein „Zwischen Venn und Schneifel” verteilt mit seiner Monatszeitschrift einen Aufruf zur Unterstützung unserer Petition. Den 2.000 Exemplaren liegt ein Formular für Unterschrifteneintragungen bei. Mit dieser Aktion erreichen wir vor allen Dingen die Zielgruppe der Geschichtsfreunde bis weit über die Grenzen unserer Stadtgemeinde hinaus.

Auch einige der ZVS-Mitglieder aus der Partnerstadt Kerpen werden die Petition im dortigen Stadtarchiv auslegen und tüchtig Werbung machen. Vielen Dank.


17. September 2020:
Petition „Rettet die Burg St.Vith!“
Die BI-BURG startet unter dem Titel „Rettet die Burg St.Vith!“ ihre Online-Petition und lädt mit diesem Aufruf nicht nur die Bevölkerung der Stadtgemeinde, sondern auch die der umliegenden Ortschaften und an alle Freunde der Stadt zur Unterstützung ein.


15. September 2020:
Schriftlicher Antrag überreicht
Elf Vertreter der Bürgerinitiative überreichenBürgermeister Herbert Grommes und Schöffe Roland Gilson bei einem Treffen im Rathaus einen schriftlichen Antrag mit dem Ersuchen an das Gemeindekollegium, der Regierung der DG (entsprechend dem Denkmalschutzdekret vom 23. Juni 2008) die Unterschutzstellung des archäologisch bedeutenden Areals „An der Burg“ offiziell vorzuschlagen, verbunden mit einem Bauverbot. Außerdem ersuchte sie das Kollegium, eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Kollegiums und des Stadtrates sowie Vertretern der BI-BURG zu bilden, die den Prozess der Unterschutzstellung begleiten und vorantreiben solle.


13. September 2020:
Tag des offenen Denkmals
Die Ausgrabungen erzeugten am Tag des offenen Denkmals viel Interesse bei der Bevölkerung. Eine erste Unterschriftensammlung für eine zweite Petition an Stadt und Deutschsprachige Gemeinschaft wurde präsentiert.


10. September 2020:
Enthüllung einer Infotafel
Auf dem Ausgrabungsgelände wurde die Infotafel enthüllt und das Faltblatt vorgestellt. Vor Ort lässt sich die Ausgrabungsstätte nur bedingt einsehen. Eine große Schautafel veranschaulicht die aktuelle Situation und informiert über dies Absichten der Bürgerinitiative.


8. September 2020:
Ausgrabungen bestätigt
Ministerin Isabel Weykmans bestätigt bei einem Treffen mit BI-Vertretern, dass die von der Regierung beschlossenen umfassenden Ausgrabungen im Oktober/November durchgeführt werden sollen. Die Frage nach einer Unterschutzstellung läßt sie offen in Erwartung eines eventuellen Antrages seitens der Stadt St. Vith.


15. Juli 2020:
Erste Presseberichte
Die ostbelgische Presse berichtet ausführlich über „Funde als Glückfall für St.Vith“.


13. Juli 2020:
Erste Pressekonferenz der Bürgerinitiative
Bei der ersten Pressekonferenz wurden die Ziele der BIBURG und die weiteren Aktionen erläutert.


10. Juli 2020:
Antwort der Regierung
Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft antwortet auf die Petition der Bürgerinitiative: die Regierung hat beschlossen,„eine umfassende Ausgrabung und eine umfassende Dokumentierung der Funde vornehmen zu lassen“


4. Juli 2020:
Erste Petition
der neu gegründeten „Bürgerinitiative „Schutz und Erhalt des archäologischen Erbes der Stadt St. Vith“.


15. 06.– 17.06.2020:
Sondierungsgrabungen auf dem Gelände
„An der Burg“ unter Leitung von Dr. Messerschmidt auf Initiative und im Auftrag des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Fachbereich Kultur und Jugend mit abschließendem Bericht von Dr. Messerschmidt, der den archäologischen Wert des Areals belegt.