Archäologische Funde aus der Burg St. Vith erstmals ausgestellt
An der ehemaligen Burg von St. Vith wurden im Rahmen mehrjähriger archäologischer Untersuchungen zahlreiche Fundstücke freigelegt, die über Jahrhunderte im Boden verborgen lagen. Eine Auswahl dieser bedeutenden Funde ist nun erstmals im Museum ZVS „Zwischen Venn und Schneifel“ zu sehen.
Wie wir wissen, reichen die Ursprünge der Befestigungsanlage in das 14. Jahrhundert zurück. Unter der Herrschaft Johanns von Valkenburg wurde St. Vith mit einer Stadtmauer und einer Burganlage befestigt, um den regional bedeutenden Markt sowie die aufstrebende Siedlung zu schützen. Bis ins Jahr 2020 erinnerte in St.Vith oberirdisch lediglich der markante Büchelturm an die einstige Befestigung. Die umfangreichen, archäologischen Ausgrabungskampagnen zwischen 2020 und 2025 ermöglichten jedoch die schrittweise Freilegung bedeutender Teile der Burgruine und lieferten neue Erkenntnisse zur Bau- und Nutzungsgeschichte der Anlage.









